Lainzer Tiergarten

Geschichte und Tiergarten

Ein Reh

Lust auf Kultur, Natur und Geschichte? Lassen Sie sich zu einem Spaziergang in den Lainzer Tiergarten entführen! Hier können wir die große Bandbreite der hiesigen Pflanzen- und Tierwelt genießen, während wir auf den Spuren von Kaiser Franz Joseph und seiner Frau Elisabeth wandeln; sie nutzten den Wald mit seinen Wildschweinen, Hirschen und Rehen als Jagdrevier und Rückzugsort.

Ich werde mich immer fürchten, alles zu verderben.Kaiser Franz Joseph resignierend angesichts der negativen Reaktion seiner Elisabeth auf die prunkvolle Gestaltung der Hermesvilla. Ja, auch ein Kaiser ist nur ein Mensch.

Im Lainzer Tiergarten…

am Rande Wiens, endet der Wienerwald und seine Vielfalt und Einzigartigkeit kulminieren noch einmal in voller Pracht. Damit Sie sich dieser Tatsache vergewissern, lockt Sie ein gut ausgeschildertes Wanderwegenetz durch das 2.500 Hektar große und mit einer 22 Kilometer langen Mauer begrenzte Areal, Rastplätze und Aussichtspunkte sowie das Gehege der Urrinder inklusive. Kleine Besucher erfreuen sich besonders an den sechs Waldspielplätzen und den „Naturlehrpfaden“: Diese Pfade informieren über den Lebensraum Wienerwald, den Tiergarten und seine Geschichte sowie dessen Flora und Fauna. Frühaufsteher können morgendlichen Vogelkonzerten lauschen, Nachtaktive können Fledermäuse mit Ultraschall aufspüren – für jeden Typ ist was dabei.

Ein Teich mit Enten

Hermesvilla

Ein Reh im Tiergarten

Ein Herzstück des Lainzer Tiergartens ist die Hermesvilla. Sie wurde von Kaiser Franz Joseph für seine geliebte Sisi als Refugium gebaut und sollte ihre Reiselust bändigen; eine Hermes-Statue im Garten gab ihr den Namen. Heute ist die Hermesvilla ein Museum. Wer wissen will, wie das kaiserliche Paar privat gelebt hat, ist im Haus im Grünen richtig: Persönliche Gegenstände, viele originale Einrichtungsgegenstände und prächtige Wandmalereien zeigen, dass auch privat nicht mit Prunk gespart wurde. Sisi soll ob der Opulenz den Kopf geschüttelt haben, würdigte die Mühen des Kaisers aber, indem sie die Villa als „Schloss meiner Träume“ bezeichnete. Zu längeren Wien-Aufenthalten verführte sie das Waldschloss aber dennoch nicht.