Wiener Prater

6.000 Quadratkilometer Freizeitvergnügen

Rennende Kinder

Gut, dass Sie da sind! Wenn Sie mir kurz folgen, es ist ganz nah: die Praterstraße bis zum Praterstern und schon sind wir im Wiener Prater! Ein Ort für Naturliebhaber und Partytiger, für Sportler, Vergnügungshungrige und Genießer. Kurzum ein Ort, an dem die Wienerinnen und Wiener die Freizeit verbringen und sich wie bei der „Wiener Wiesn“ auch in ihren Trachten zeigen.
 Der grüne Prater entspannt, sehen Sie selbst: Auf 6.000 Quadratkilometern dehnen sich Wiesen und ursprüngliche Aulandschaften aus. Die fast fünf Kilometer lange Hauptallee mit ihren ehrwürdigen Kastanien ist die Lebensader der großen Parklandschaft. Auf ihr wandeln Sie bis zum romantischen Lusthaus. Dort sollten Sie sich eine Pause gönnen, denn: Das ehemalige Jagdschloss hat immerhin schon den Wiener Kongress 1814/15 unterhalten und ist bis heute ein charmantes Café-Restaurant geblieben.

Im Prater blüh’n wieder die Bäume. Es leuchtet ihr duftendes Grün. Drum küss, nur küss, nicht säume; denn Frühling ist wieder in Wien.Aus der Operette „Frühling im Prater“ von Robert Stolz (1880–1975)

Entsehungsgeschichte des berühmten Wiener Praters

Lange war der Prater dem Kaiserhaus als exklusives Jagdrevier vorbehalten. Selbst für den Adel waren die Auflagen streng: Hunde durften nicht mitgenommen werden, Spazierfahrten waren nur entlang der Hauptallee erlaubt und das Aussteigen aus der Kutsche war nicht gestattet – um das Wild nicht zu verscheuchen. Sie verdanken es Kaiser Joseph II., dass die einst wilde Aulandschaft als große Parkanlage heute frei zugänglich ist.

Der Prater ist seit 1775 der Wienerinnen und Wiener erste Wahl für Freiluftpläne und bald siedelten sich Bierschanken, Kaffeesieder und Kegelplätze an.

Rad an Baum

Lusthaus Prater

Sesselkarusell

Aus diesen zarten Anfängen wurde der „Wurstelprater“ am Westende des grünen Praters: eine berüchtigte Dauerkirmes mit 250 Attraktionen, die sich um das 1897 eröffnete Wiener Riesenrad sammeln. Wenn Sie poetisch gestimmt sind, sollten Sie eine aussichtsreiche Fahrt mit dem riesigen Wahrzeichen Wiens nicht versäumen. Geisterbahn und Flugsimulator könnten doch etwas lauter werden. Sind Sie kulinarisch interessiert, kommen Sie nicht um das zünftige Schweizerhaus mit den kräftigen Stelzen oder das haubengekrönte Stadtgasthaus Eisvogel herum. Beide sind auf ihre Art typisch für den Prater.